Akupunktur - Moxibustion

Mit dem Einstich in den Akupunkturpunkt wird nach den Lehren der Chinesischen Medizin das Qi - die Vitalenergie - und dessen Energiefluss reguliert. Durch Akupunktur sollen Heilungsprozesse beschleunigt, Schmerzen gelindert und Bewegungseinschränkungen verbessert werden.

Die WHO - Weltgesundheitsorganisation - empfiehlt Akupunktur bei über 40 Erkrankungen. 90 % der Weltbevölkerung werden mittlerweilen mit Akupunktur behandelt.

Bei der Behandlung von Schmerzen und Verspannungen bedient sich die Akupuntur der ­unterschiedlich schnellen Leitfähigkeit der Nervenzellen. Während die rasch leitenden Nervenfasern der Haut aktiviert werden und Botenstoffe an das Zentrale Nervensystem abgeben, wird vorübergehend die Schmerzwahrnehmung in anderen Körperteilen blockiert. Dadurch können sich schmerzhafte Verspannungen lösen.

Darüber hinaus werden durch den Reiz der Akupunkturnadeln Endorphine im Körper ausgeschüttet. Diese Boten­stoffe, dämpfen das Schmerzempfinden. Außerdem bewirkt – wie Studien belegen – die Akupunktur eine Steigerung der körperlichen Abwehrkräfte durch einen Anstieg der Immunzellen und gesteigerte Durchblutung. Kombiniert   man   die   Akupunktur   mit  anderen Heilungsmethoden, wie z.B. Moxibustion, Tui Na,  Injektionen oder  Gua Sha so verstärkt sich die Wirkung, das zeigen einige Studien der TCM.

Unter Moxibustion versteht das Erwärmen von Akupunkturpunkten mittes dem Abbrennen von Kräutern.

"Andere zu erkennen ist Weisheit, sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung"

- Lao-Tse -